Kaksi retkeilijää Svala-merinovillaisissa ulkoiluvaatteissa, tummissa kerroksissa ja repuissa, kulkee kivikkoisella polulla ruskaisessa tunturimaisemassa.

Grundlagen des Zwiebelprinzips

Ratgeber zum Zwiebelprinzip

Aktualisiert am 8.10.2026

Ob du dich intensiv oder gemächlich bewegst: Das Schichtenprinzip soll dich bei jedem Wetter warm und trocken halten. Viele Outdooraktive glauben, das Schichtenprinzip zu beherrschen, kombinieren aber Kleidungsschichten, ohne zu verstehen, wie die verschiedenen Materialien und Schichten zusammenwirken. 

Das Schichtenprinzip lässt sich richtig anwenden, wenn man die Grundlagen versteht. In diesem Ratgeber erfährst du, welche Aufgabe jede Schicht erfüllt, welche Materialien sich für welche Funktion eignen und wie du dich das ganze Jahr über richtig kleidest. Richtig angewendet sorgt das Schichtenprinzip für Komfort, geringes Gewicht und eine unkomplizierte Handhabung: Wenn du die passenden Schichten dabeihast, kannst du sie je nach Wetter und Tempo einfach anziehen oder ablegen. 

Svalan musta pitkähihainen verkkopaita, jossa on pyöreä pääntie, läpikuultava verkkorakenne ja joustavat hihansuut.

Die Schicht direkt auf der Haut ist die Grundlage des Zwiebelprinzips und der wichtigste Teil deiner gesamten Bekleidung. Ihre Aufgabe ist es, Schweiß und Feuchtigkeit von der Haut zu den äußeren Schichten zu transportieren, damit die Haut auch dann trocken bleibt, wenn du schwitzt. 

Trocken zu bleiben sorgt für Komfort und Wärme. Wenn die Feuchtigkeit nicht auf der Haut oder in nasser Kleidung bleibt, kühlt der Schweiß den Körper in Pausen nicht aus, und nasser Stoff verursacht keine schmerzhaften Scheuerstellen. Deshalb ist die Wahl der untersten Schicht die wichtigste Einzelentscheidung beim Zwiebelprinzip – und das Material spielt dabei eine große Rolle. 

Merinowolle unterscheidet sich entscheidend von Baumwolle. Vermeide Baumwolle als Material für Unterwäsche möglichst konsequent, denn sie transportiert Feuchtigkeit nicht von der Haut weg, sondern saugt sie regelrecht auf. Feuchte Haut lässt dich schnell frieren, und Bewegung fühlt sich unangenehm an. 

Merinowolle wirkt genau umgekehrt. Sie wärmt auch dann, wenn sie leicht feucht ist, reguliert die Körpertemperatur sowohl bei Wärme als auch bei Kälte und fühlt sich weich auf der Haut an. Langfaserige Merinowolle kratzt außerdem nicht wie gewöhnliche Wolle. Merinowolle entwickelt keine unangenehmen Gerüche, sodass du dieselbe Funktionsunterwäsche Tag für Tag tragen kannst, indem du sie lediglich auslüftest. Dank dieser Eigenschaften ist Merinowolle für die meisten Menschen die beste Wahl für die unterste Kleidungsschicht, sowohl bei kühlem Wetter als auch auf langen Touren ohne Waschmöglichkeit. 

Merino ist jedoch nicht die einzige Option direkt auf der Haut. Für intensive, schweißtreibende Aktivitäten und wärmeres Wetter eignet sich auch eine technische Netzstruktur. Sie transportiert Feuchtigkeit von der Haut weg, sodass die Haut auch bei hohem Puls trocken und kühl bleibt. In den Maschen bleibt Luft eingeschlossen, die leicht isoliert – anders als ein gewöhnlicher dünner Funktionsstoff, der atmungsaktiv ist, aber überhaupt nicht isoliert. 

Die vielseitigste Lösung erhältst du, wenn du beides kombinierst: Trage die Netzstruktur direkt auf der Haut und Merinowolle darüber. So spielt jedes Material seine Stärken aus. Das Netz transportiert Schweiß sofort von der Haut in die nächste Schicht, wenn du dich bewegst und schwitzt, und die Feuchtigkeit kühlt die Haut nicht aus. Merino wiederum wärmt auch in leicht feuchtem Zustand. Das Ergebnis: Du bleibst in Bewegung trocken und in den Pausen warm. Diese Materialien betrachten wir im Folgenden genauer. Bei kälterem Wetter empfehlen wir besonders diese Kombination: Airbase direkt auf der Haut und Merino darüber.

Kaksi retkeilijää Svalan ulkoiluvaatteissa kävelee syksyisessä tunturimaisemassa reput selässä, pipot päässä ja kerrospukeutuminen näkyvissä.

Beide Materialien eignen sich für die unterste Schicht, funktionieren jedoch unterschiedlich.

Kunstfaser transportiert Feuchtigkeit wirksam ab und lässt Schweiß schneller verdunsten als Merinowolle. Deshalb spielt sie ihre Stärken bei intensiver, schweißtreibender Bewegung und warmem Wetter aus. Sie hat jedoch zwei Schwächen: Herkömmliche Kunstfaser beginnt schnell zu riechen, und dünne technische Funktionsunterwäsche ist zwar atmungsaktiv, isoliert aber überhaupt nicht. Deshalb fühlt sie sich auf der Haut kalt an, sobald du stehen bleibst und dein Körper keine Wärme mehr erzeugt. 

Merinowolle verhält sich in vielerlei Hinsicht genau umgekehrt. Sie beginnt auch nach jahrelangem Gebrauch nicht zu riechen, weil sie von Natur aus bakterienresistent ist – es reicht, das Kleidungsstück nach dem Tragen zu lüften. Vor allem wärmt Merinowolle auch im feuchten Zustand, sodass du beim Anhalten oder in Pausen nicht zu frieren beginnst. Deshalb spielt Merinowolle ihre Stärken bei kühlem Wetter und auf langen Touren aus, auf denen es keine Waschmöglichkeit gibt. Die Merinofasern sind feiner als die herkömmlicher Wolle und kratzen nicht. Dadurch ist Merinowolle auch bei wärmerem Wetter angenehm zu tragen. 

Es gibt jedoch auch eine Kunstfaser, die die Schwächen herkömmlicher Kunstfasern ausgleicht: die Netzstruktur. Airbase von Svala besteht aus technischem Polypropylen, unterscheidet sich aber in zwei Punkten von herkömmlichen Kunstfasern. Erstens verhindert die Behandlung mit Silberionen im Faserkern Gerüche, sodass das Material nicht wie andere Kleidung aus Kunstfasern zu riechen beginnt. Zweitens bleibt in den Maschen der Netzstruktur Luft eingeschlossen, die auf der Haut eine dünne, isolierende Schicht bildet. Dadurch fühlt sich Airbase nicht so kalt an wie ein flacher Funktionsstoff, der zwar atmungsaktiv ist, aber nicht isoliert. Die Airbase-Netzstruktur transportiert Feuchtigkeit von der Haut in die nächste Schicht. So bleibt deine Haut trocken, und die Feuchtigkeit lässt dich nicht frieren.  

Welches Material solltest du also für die unterste Schicht wählen? Als grobe Faustregel gilt: Wähle für intensive, schweißtreibende Aktivitäten und warmes Wetter Funktionsunterwäsche aus Kunstfasern, für kühles Wetter, lange Touren und ein ruhigeres Tempo hingegen Merinowolle. Die Airbase-Netzstruktur liegt dazwischen: Sie transportiert Feuchtigkeit wie Funktionsunterwäsche aus Kunstfasern, beginnt aber nicht zu riechen und fühlt sich nicht kalt an. Damit eignet sie sich vom Sommer bis zum Frost. Die vielseitigste Lösung erhältst du jedoch, wenn du zwei Materialien kombinierst: Netzstruktur direkt auf der Haut für den Feuchtigkeitstransport und darüber Merinowolle für Wärme. So vereinst du die Vorteile beider in einem Outfit – den Feuchtigkeitstransport von Airbase und die Wärme der Merinowolle, die auch in feuchtem Zustand wärmt. Dieselbe Kombination funktioniert auch in die andere Richtung: Sie reguliert die Wärme auch dann, wenn das Wetter wärmer wird oder das Tempo steigt, sodass kein unangenehm schwitziges Gefühl entsteht.

Eine luftige Zwischenschicht wird über der Funktionsunterwäsche getragen. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, Wärme zu speichern und die von der Funktionsunterwäsche transportierte Feuchtigkeit an die nächste Schicht weiterzuleiten. Eine gute Zwischenschicht bietet im Verhältnis zu ihrem Gewicht eine hohe Wärmeleistung, bleibt aber ausreichend atmungsaktiv, damit sie sich auch beim Schwitzen nicht nass anfühlt. 

Die wärmende Wirkung beruht auf Luft: Je mehr ruhende Luft die Zwischenschicht in ihren Fasern einschließt, desto besser isoliert sie. Beliebte und bewährte Materialien sind Merinowolle, Wollmischungen und Fleece. Merinowolle reguliert die Temperatur in beide Richtungen und wärmt auch in leicht feuchtem Zustand, während Fleece leicht ist, schnell trocknet und sich schon beim Anziehen warm anfühlt. Alle Varianten sind leicht und halten dich warm – wähle die Dicke je nach Wetter und deinem Aktivitätsniveau. 

Die Zwischenschicht sollte sich einfach und schnell anziehen lassen, damit du sie beim Losgehen ausziehen und in der Pause wieder überziehen kannst, bevor dein Körper auskühlt. Die Lufttemperatur und dein Aktivitätsniveau bestimmen gemeinsam, wie warm und dick deine Zwischenschicht sein sollte.

Bei wechselhaftem Wetter kannst du statt einer dicken Zwischenschicht zwei dünnere mitnehmen – so regulierst du die Wärme genauer, indem du Schichten anziehst oder ausziehst. 

Bei starkem Frost oder sinkendem Aktivitätsniveau eignet sich auch eine leichte Daunenjacke, ein dickerer Wollpullover oder ein Fleece als Zwischenschicht, solange du sie sofort beim Anhalten anziehst und nicht erst, wenn du bereits zu frieren beginnst. Wähle auch hier ein weit geschnittenes Modell, das über die anderen Schichten passt.

Svalan merinovillapipoon ja harmaaseen paitaan pukeutunut henkilö sitoo vaelluskengän nauhoja vehreässä tunturimaisemassa veden äärellä.
Svalan merinovillainen oliivinvihreä neuloskauluri peittää hartiat ja kaartuu kaulan ympärille, seuranaan valkoinen ribbineulottu pipo lumisessa metsässä.

Bei kaltem Wetter und leichter körperlicher Aktivität reichen zwei Schichten nicht immer aus. Dann brauchst du eine weitere wärmende Schicht: die Isolationsschicht. Die Isolationsschicht unterscheidet sich in ihrer Aufgabe von der Zwischenschicht. Während die Zwischenschicht bei Bewegung atmungsaktiv ist und Feuchtigkeit abtransportiert, soll die Isolationsschicht vor allem die Wärme speichern, wenn der Körper selbst keine mehr produziert – insbesondere bei nachlassender Aktivität, in Pausen und im Lager. Gerade im Stillstand überrascht dich die Kälte. Ziehe die Isolationsschicht deshalb an, sobald du dich nicht mehr bewegst, bevor du anfängst zu frieren. 

Ziehe die Isolationsschicht über die unterste Schicht und die Zwischenschicht, aber unter die äußere Wetterschutzschicht. Als Isolationsschicht eignet sich ein dickerer Merinopullover oder ein Fleece, das Wärme speichert und atmungsaktiv ist. Für besonders kaltes Wetter und lange Pausen ist eine mit Daunen oder Kunstfasern gefüllte Pausenjacke die wärmste Wahl: Daunen sind am leichtesten und lassen sich am kleinsten verpacken. Eine Kunstfaserfüllung wärmt dagegen auch im feuchten Zustand und eignet sich deshalb für nasse Bedingungen. Eine solche Jacke kannst du bei Bedarf auch über die äußere Wetterschutzschicht ziehen, damit die warme Luft nicht entweicht. 

Das solltest du bei der Isolationsschicht beachten: 

  • Ziehe die Isolationsschicht an, sobald du stehen bleibst, nicht erst, wenn du bereits frierst. 
  • Bevorzuge ein leichtes Modell mit kleinem Packmaß, das sich einfach mitnehmen lässt. 
  • Wähle ein weit geschnittenes Modell, das über die anderen Schichten passt. 

Der Shell Layer aus atmungsaktivem und wasserdichtem Material bildet den äußeren Schutz gegen Wind, Regen und Schnee. Er sorgt dafür, dass die im isolierenden Midlayer gespeicherte warme Luft nicht entweicht und du trocken und warm bleibst. Da der Shell Layer selbst kaum wärmt, trägst du darunter je nach Temperatur, Aktivitätsniveau und Wetter 1–3 Schichten – so eignet sich derselbe Shell Layer sowohl für Sommerregen als auch für Winterfrost. 

Die wichtigste und zugleich anspruchsvollste Eigenschaft des Shell Layers ist die Balance: Er muss Wasser und Wind abhalten, deinen Schweiß aber nach außen entweichen lassen. Ist der Shell Layer nicht atmungsaktiv, kondensiert Feuchtigkeit an seiner Innenseite und durchnässt die darunterliegenden Schichten von innen. Deshalb sind Atmungsaktivität und Belüftungsmöglichkeiten beim Shell Layer genauso wichtig wie Wasserdichtigkeit. 

Svala burgundinpunaisessa hupullisessa ulkoiluvaatteessa melova henkilö sateisella järvellä, päällä musta reppu ja vihreäselkäinen kelluntaliivi

2-, 2,5- und 3-lagige Hardshells – was bedeutet das? 

Die Lagen einer Hardshell bezeichnen nicht die übereinander getragenen Kleidungsschichten, sondern den Aufbau des Gewebes selbst: aus wie vielen miteinander verbundenen Materiallagen es besteht. Der Aufbau beeinflusst die Haltbarkeit, Atmungsaktivität und den Preis der Hardshell. 

2-lagige Hardshell: Die wasserdichte Membran ist mit dem Außenstoff verbunden, und ein separates Innenfutter schützt die Membran. Preiswert und komfortabel, aber etwas schwerer. Geeignet für den Alltag und leichte Aktivitäten im Freien. 

2,5-lagige Hardshell: Statt eines separaten Futters ist eine dünne Schutzschicht auf die Innenseite der Membran aufgedruckt. Die leichteste und platzsparend verstaubare Variante, die sich gut für bewegungsintensive Aktivitäten und wärmeres Wetter eignet. 

3-lagige Hardshell: Die Membran ist durch Laminierung dauerhaft mit dem Außenstoff und dem Innenstoff verbunden. Die haltbarste und atmungsaktivste Variante und daher die beste Wahl für anspruchsvolle Touren, starke Beanspruchung und Kälte. 

Denke auch daran, dass die Wasserdichtigkeit nicht ewig hält: Die Imprägnierung (DWR) der Hardshell lässt Wasser an der Oberfläche abperlen, nutzt sich aber mit der Zeit ab. Wenn das Wasser nicht mehr abperlt, sondern in den Oberstoff einzieht, sollte die Imprägnierung im Zuge der Wäsche erneuert werden. 

Was bedeuten Wassersäule und Atmungsaktivitätswert? 

Die Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität von Hardshellbekleidung werden durch zwei Zahlen angegeben. Wenn du sie verstehst, kannst du die passende Hardshellbekleidung für deinen Einsatz wählen. 

Wassersäule gibt die Wasserdichtigkeit an. Der Wert wird in Millimetern (mm) angegeben und beschreibt, welchem Wasserdruck das Material standhält, bevor Wasser hindurchdringt. Je höher die Zahl, desto besser hält die Hardshellbekleidung Wasser ab: 

  • 5 000 mm, leichter Regen und Feuchtigkeit, Freizeit und kurze Touren 
  • 10 000 mm, leichterer Regen, tägliche Outdoor-Aktivitäten 
  • 20 000 mm, starker und lang anhaltender Regen, anspruchsvolle Wanderungen und intensive Nutzung 

In Finnland reichen 10 000 mm für die meisten Outdoor-Aktivitäten aus. Für lange Touren im Regen und starke Beanspruchung empfiehlt sich jedoch ein Wert von 20 000 mm oder mehr. Beachte, dass die Schultergurte eines Rucksacks und das Sitzen auf nassem Untergrund Druck auf das Gewebe ausüben, der eine niedrige Wassersäule übersteigen kann. Deshalb sollte robuste Hardshellbekleidung für Wanderungen einen hohen Wert aufweisen. 

Atmungsaktivität gibt an, wie gut die Außenschicht deinen Schweiß nach außen entweichen lässt. Der Wert wird in Gramm pro Quadratmeter und Tag (g/m²/24 h) angegeben: Je höher die Zahl, desto mehr Feuchtigkeit kann entweichen und desto angenehmer ist die Außenschicht bei Anstrengung und Schwitzen: 

  • 1 000 g/m²/24h, kaum atmungsaktiv, leichte Freizeitnutzung 
  • 3 000–6 000 g/m²/24h, etwas atmungsaktiv, leichte Outdoor-Aktivitäten und Alltag 
  • 8 000–10 000 g/m²/24h, atmungsaktiv, länger andauernde sportliche Aktivitäten, z. B. Skifahren 
  • 15 000 g/m²/24h oder mehr, sehr atmungsaktiv, intensive, schweißtreibende sportliche Aktivitäten 

Faustregel: Je intensiver und schweißtreibender Sport und Outdoor-Aktivitäten sind, desto wichtiger ist ein hoher Atmungsaktivitätswert; bei geringer Belastung reicht ein niedrigerer Wert. Die beste Außenschicht bringt beide Werte ins Gleichgewicht – ausreichend wasserdicht für deine Wetterbedingungen und ausreichend atmungsaktiv für dein Tempo. 

Bei der Wahl des Shell Layer: 
  • Wähle eine ausreichend weite Jacke und Hose, damit darunter die Funktionsunterwäsche und die benötigten isolierenden Midlayer Platz finden. Prüfe die Maße in der Größentabelle und beachte, dass der Shell Layer über den anderen Schichten getragen wird. 
  • Probiere die Kleidung für den Shell Layer mit den Schichten an, die du tatsächlich darunter trägst – so stellst du sicher, dass alles gut sitzt und ausreichend Bewegungsfreiheit bietet. 
  • Zwischen den Schichten sollte ein ausreichend großes, wärmendes Luftpolster bleiben. Wähle deshalb kein zu enges Modell. 
  • Wenn du viel schwitzt, bevorzuge ein Modell mit Belüftungsreißverschlüssen unter den Achseln und an den Oberschenkeln. 
  • Prüfe, ob sich die Kapuze enger stellen lässt und ob sie zu deiner Kopfbedeckung oder deinem Helm passt. 
  • Bevorzuge Kleidung für den Shell Layer mit versiegelten Nähten und aus wasserdichtem, atmungsaktivem Material. 

„Die Airbase-Funktionsunterwäsche von Svala ist zu jeder Jahreszeit die perfekte Grundlage für jede Bekleidung. Was darüber kommt, hängt von der Jahreszeit und der Aktivität ab. Bei Wildnistouren und am Lagerfeuer ziehe ich als nächste Schicht ein Merino Extreme Shirt an. Bei Skiwanderungen mit Expeditionscharakter bevorzuge ich dagegen Fleece. Es nimmt weniger Feuchtigkeit auf als Wolle und hält auch etwas Wind ab. An warmen Tagen kann ich die Wetterschutzjacke also ganz ausziehen und nur im Fleece Ski laufen. Beim Jagen, Angeln und bei Arbeiten am Lagerfeuer ist Merino Extreme dagegen besser, weil Schmutz und Gerüche nicht so leicht daran haften und es Funken besser standhält.“

Sakke Raappana, Wildnisabenteurer und arktischer Skiwanderer

Svalan musta merinovillainen kauluri ja vaalean turkoosi toppatakki, jossa on kasvoja suojaava huppu ja korkea kaulus kallioisessa maastossa.

Beim Sport und bei der Arbeit im Freien sind Pausen wichtig. Doch gerade in den Pausen beginnt man leicht zu frieren, weil der Körper ohne Bewegung weniger Wärme erzeugt. Nach intensiver körperlicher Belastung sinkt die Körpertemperatur schnell, und verschwitzte Kleidung kann sich auf der Haut kalt anfühlen. Deshalb lohnt es sich, Pausen im Voraus einzuplanen.

Gute Pausenbekleidung bietet viel Wärme bei geringem Gewicht, lässt sich klein verpacken und ist weit genug, um sie über die anderen Schichten zu ziehen. Am praktischsten ist eine leichte Pausenjacke mit Daunen- oder Synthetikfüllung und einer großen, isolierten Kapuze: Du ziehst sie schnell über, sobald du anhältst, und verstaust sie ebenso schnell wieder im Rucksack, wenn du weitergehst. Wichtig ist, die Pausenbekleidung anzuziehen, bevor du zu frieren beginnst, nicht erst danach.

Denke auch an deine Beine, die oft zuerst auskühlen. Bei längeren Pausen und im Lager kannst du eine wärmende Isolationshose oder einen Isolationsrock darüberziehen, ohne die Schuhe auszuziehen.

Pausenbekleidung wärmt am besten über trockenen Schichten. Achte deshalb darauf, dass die hautnahe Schicht den Schweiß schon während der Bewegung wirksam von der Haut wegtransportiert. So sitzt du in der Pause nicht mit einem nassen Shirt am Körper.

Svalan merinovillainen valkoinen pipo, tumma kauluri ja oliivinvihreä neule lumisessa ulkoilumaisemassa, selässä musta rinkka.

Das Zwiebelprinzip bleibt unvollständig, wenn Hände, Kopf und Füße kalt bleiben. Diese Körperteile kühlen oft zuerst aus, und über sie geht viel Wärme verloren. Die gute Nachricht: Für Accessoires gilt dasselbe Prinzip wie für die übrigen Schichten – eine dünne, feuchtigkeitstransportierende Schicht direkt auf der Haut und darüber eine wärmende oder schützende Schicht. 

Hände. Ein dünner Liner-Handschuh aus Merinowolle direkt auf der Haut hält die Hände trocken. Darüber kommt ein warmer, dickerer Handschuh. Bei Wind und Regen kannst du zusätzlich wasserdichte Überhandschuhe anziehen. 

Füße. Zieh zuerst eine dünne Liner-Socke aus Merinowolle an und darüber eine dickere Merinosocke: Die Liner-Socke transportiert Feuchtigkeit von der Haut weg, die dickere Socke wärmt. Diese Kombination hält die Füße trocken und warm und beugt Blasen vor. 

Kopf und Hals. Bei strengem Frost kannst du auch am Kopf wie am übrigen Körper mehrere Schichten tragen: eine dünne Merinomütze direkt auf der Haut und bei Bedarf eine dickere Wollmütze darüber. Eine dünne Balaclava aus Merinowolle schützt Gesicht und Hals vor Wind, und ein Schal oder Schlauchschal sorgt besonders im Lager für zusätzliche Wärme. 

Nimm mehrere Paar Handschuhe und Socken sowie mehrere Mützen mit: So kannst du immer trockene anziehen, während die nassen trocknen. 

Svala AIR System™

Das Zwiebelprinzip entscheidet, ob du trocken und warm bleibst. Das Svala AIR System™ gliedert es in vier Schichten, von denen jede ihre eigene Aufgabe erfüllt, vom Zero Layer bis zum Shell Layer.

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Svala Layer Zero -grafiikka, jossa näkyy musta neulosmainen kangaspinta, käsi sekä tekstit Layer 0 ja Pidä ihon kuivana
Svala merinovillainen musta alusasu kerrospukeutumisen ensimmäisenä kerroksena, pitkät hihat ja teksti Base Layer Tasa lämpöä
Svalan ruskeanvihreä paksupintainen väliasu, jossa näkyy Layer 2 Mid Layer Eristää kylmältä -teksti ja hiutaleita hartian päällä.
Svala kerrospukeutumisen kolmas kerros harmaa hupputakki oranssilla kiristysnyörillä ja vetoketjulla Teksti kertoo säältä suojaavasta shell layeristä

Für alle Outdoor-Aktivitäten

Unsere Produkte sind für vielseitige Aktivitäten konzipiert. Dieselben Schichten eignen sich für alle Sportarten und Bewegungsformen, bei denen der Körper abwechselnd abkühlt und sich erwärmt. Lies die Tipps des Svala-Teams und erfahrener Freizeitsportler.