Schweißtreibender Anstieg, kühle Pause – was ziehst du zum Trailrunning an?
Trailrunning ist abwechslungsreiche Bewegung, bei der der Puls je nach Gelände steigt und fällt. Bei Anstiegen und hohem Tempo schwitzt du stark, doch auf technischen Bergabpassagen, in Pausen und nach dem Lauf kühlt der Körper schnell aus. Die falsche Funktionsunterwäsche bedeutet Schwitzen bergauf und Frieren bergab. Die richtige hält dich während des gesamten Laufs trocken und warm, vom ersten bis zum letzten Meter.
Deshalb haben wir auf dieser Seite eine fertige, funktionierende Kombination zusammengestellt: ein bewährtes Kleidungsstück für jede Schicht. Mit diesen Kleidungsstücken bist du immer richtig angezogen, ob du regelmäßig lange Strecken läufst oder gerade erst mit dem Trailrunning anfängst. Du musst weder Dutzende Optionen vergleichen noch rätseln, ob die Kleidungsstücke zusammenpassen. Hier findest du ein Set, in dem jede Schicht auf die nächste abgestimmt ist.
Jede Schicht erfüllt ihre eigene Aufgabe
Der Zero Layer transportiert Schweiß von der Haut weg, der Base Layer sorgt für Wärme, der Mid Layer isoliert zusätzlich bei kühlem Wetter und in Pausen, und der Shell Layer schützt vor Wind und Regen. Merino und Airbase kümmern sich um Feuchtigkeit und Wärme, und du konzentrierst dich auf Tempo und Gelände.

Vier Schichten, ein funktionierendes Set
Das Zwiebelprinzip ist die Lösung für die Bekleidung beim Trailrunning. Wir haben für jede Schicht ein bewährtes Kleidungsstück ausgewählt, das bei beiden Extremen einer Laufrunde funktioniert: beim schweißtreibenden Anstieg und beim kühlen Abstieg oder in der Pause. Gemeinsam bilden sie das Svala AIR System™: vier Schichten, von denen jede ihre eigene Aufgabe erfüllt, vom Zero Layer bis zum Shell Layer. Nicht immer werden alle vier benötigt. Für eine kurze, zügige Laufrunde bei warmem Wetter reichen wenige Schichten, bei kühlem Wetter und langen Pausen trägst du das gesamte System.
Trailrunning ist eine aerobe Belastung, bei der du auch bei kühlem Wetter stark schwitzt. Das direkt auf der Haut getragene Airbase-Mesh-Shirt und die lange Mesh-Unterhose halten die Haut trocken. Airbase besteht aus 100 % Polypropylen, das keinerlei Feuchtigkeit aufnimmt, sondern den Schweiß von der Haut in die nächste Schicht transportiert. So frierst du bergab oder in Pausen nicht mit einem nassen Shirt, das am Rücken klebt.
Die Maschen der 120 g/m² schweren 3D-Netzstruktur sind atmungsaktiv und speichern Luft, die eine dünne Schicht auf der Haut bildet: Beim Laufen kühlt sie, in Pausen isoliert sie. Airbase ist dünn und elastisch, schmiegt sich an den Körper an und schränkt die Bewegung nicht ein. Die Behandlung mit Silberionen hält die Funktionsunterwäsche frisch, sodass du dasselbe Kleidungsstück auf mehreren Laufrunden tragen kannst.
„Der Merino-Extreme-Hoodie von Svala ist wegen seiner Vielseitigkeit mein absoluter Favorit. Er funktioniert im Fjell, auf Radtouren und auf Sommerfestivals. Er ist leicht, warm, lässt sich klein verpacken und sieht gut aus.“

Wenn du langsamer wirst oder eine Pause machst, produziert dein Körper nicht mehr so viel Wärme und du brauchst eine wärmende Schicht. Über Airbase wird eine wärmende Merinoschicht getragen. Merinowolle reguliert die Temperatur in beide Richtungen, sodass sie sich bei hohem Tempo nicht unangenehm warm anfühlt und dich in Pausen oder bergab nicht frieren lässt. Sie wärmt auch dann, wenn sie vom Schweiß feucht ist. Das ist gerade beim Trailrunning entscheidend, wenn sich auch auf langen Läufen viel Schweiß am Körper sammelt.
Airbase und Merino Extreme sind zusammen die beste Schichtkombination für Trailrunner: Die Netzschicht leitet Feuchtigkeit von der Haut ab und Merino Extreme sorgt für Wärme. Die zweilagige Konstruktion verbindet die Wärme der Merinowolle mit dem Feuchtigkeitstransport des technischen Materials. So wärmt sie und bleibt auch bei hohem Tempo atmungsaktiv. Damit funktioniert dasselbe Shirt sowohl beim schweißtreibenden Aufstieg als auch dann, wenn du langsamer wirst.
Wenn das Wetter kühler wird oder du eine längere Pause machst, brauchst du über den beiden ersten Schichten eine isolierende Schicht. Über der Merinowolle wird eine wärmende Zwischenschicht getragen, die zusätzliche Wärme bietet, wenn der Körper selbst keine mehr erzeugt.
Der Hoodie aus Polartec Alpha™ von Svala ist dafür bestens geeignet. Er ist leicht, wärmt auch leicht feucht und ist so atmungsaktiv, dass du ihn auch bei hohem Tempo anbehalten kannst. Der Hoodie reguliert die Wärme für dich, wenn du zwischen hohem Tempo und ruhigeren Abschnitten wechselst, sodass du ihn nicht ständig ausziehen und wieder anziehen musst. Bei einer zügigen Runde kannst du diese Schicht zu Hause lassen, bei kühlem Wetter oder einer langen Pause ziehst du sie an.
Den Abschluss beim Zwiebelprinzip bildet die äußerste Schicht: eine leichte Wetterschutzjacke oder eine winddichte Laufjacke. Ihre Aufgabe ist es, kalten Wind abzuhalten und Regen und Feuchtigkeit fernzuhalten, damit die in den unteren Schichten gespeicherte warme Luft nicht entweicht. Schutz allein reicht jedoch nicht: Die äußere Schicht muss auch sehr atmungsaktiv sein. Beim Trailrunning entsteht am Körper viel Feuchtigkeit, die die Schichten von innen durchnässt, wenn sie nicht verdunsten kann. Deshalb verzichten viele bei einer zügigen Runde ganz auf die äußere Schicht und ziehen sie nur bei Regen, Wind oder in Pausen an.
Wähle die äußere Schicht so weit, dass sie bequem über die anderen Schichten passt, denn die Luft zwischen den Schichten hält die Wärme. Svalas eigener Shell Layer Ventile ist nicht nur eine Laufjacke. Deshalb begleitet dich dieselbe Jacke auch im Alltag draußen und bei anderen Aktivitäten.

Du brauchst nicht alles auf einmal – fang hier an
Am besten funktioniert das Zusammenspiel, wenn du alle Schichten auf das Wetter und dein Tempo abstimmst. Du musst aber nicht alles auf einmal kaufen oder deine gesamte Garderobe erneuern. Das AIR System™ funktioniert auch mit den Kleidungsstücken, die du bereits hast. Wenn du bei null anfängst, beginne mit der Schicht direkt auf der Haut: Sie ist der wichtigste Teil des gesamten Systems. Die verlässlichste Grundlage beim Trailrunning ist die Airbase-Netzstruktur direkt auf der Haut und Merinowolle darüber. Darüber trägst du je nach Wetter noch eine isolierende Schicht und eine Wetterschutzschicht.
Wenn du für eine Schicht bereits gut ausgestattet bist, kaufe nur das, was fehlt:
- Hast du bereits Funktionsunterwäsche aus Merinowolle? Ergänze sie mit Airbase: Trage die Netzschicht direkt auf der Haut unter der Merinowolle. So bleibst du trockener als mit Merinowolle allein.
- Sind die unterste und die wärmende Schicht bereits vorhanden? Ergänze sie für kühles Wetter und lange Pausen mit einem leichten Hoodie aus Polartec Alpha™, den du auch beim Laufen anbehalten kannst.
- Hast du bereits eine Laufjacke oder eine Wetterschutzjacke? Du musst sie nicht ersetzen. Achte darauf, dass sie atmungsaktiv ist und die anderen Schichten locker darunterpassen.
So stellst du in deinem eigenen Tempo eine funktionierende Kombination zusammen. Auch wenn wir diese Schichten für das Trailrunning zusammengestellt haben, bleiben sie nicht im Schrank liegen: Dieselbe Funktionsunterwäsche eignet sich auch für andere Outdoor-Aktivitäten und begleitet dich durch die Jahreszeiten.

Vier Schichten, ein funktionierendes Set
Schicht: Zero Layer – hält die Haut trocken
































































