Auf dem Boot heißt die Lösung Zwiebelprinzip
Ein sommerlicher Tag mit dem Motorboot beginnt oft bei warmem Wetter am Steg: Du trägst die Taschen an Bord, nimmst die Persenning ab, machst die Leinen los und tankst. Sobald das Boot ins Gleiten kommt, kühlt der Fahrtwind, und ein Sommertag kann sich fast wie ein Herbsttag anfühlen. Am Steuer sitzt oder stehst du still, und wer vorne im Bug oder auf der Rückbank mitfährt, bewegt sich noch weniger. Die Rückfahrt am Abend ist oft kühler als die Hinfahrt, und im Frühling und Herbst kommt die Kälte sowohl aus der Luft als auch aus dem Wasser.
Deshalb haben wir auf dieser Seite eine fertige, funktionierende Kombination zusammengestellt: ein bewährtes Kleidungsstück für jede Schicht. Mit diesen Kleidungsstücken bist du richtig angezogen, ob du mit dem offenen Boot vom Ferienhaus zur Insel fährst oder das ganze Wochenende auf dem Kajütboot verbringst. Du musst nicht Dutzende Optionen vergleichen oder rätseln, ob die Kleidungsstücke zusammenpassen. Hier findest du ein Set, in dem jede Schicht auf die nächste abgestimmt ist.
Ein bewährtes Kleidungsstück für jede Schicht
Der Zero Layer transportiert Schweiß von der Haut weg, der Base Layer gleicht die Wärme im kühlen Wind aus, der Mid Layer sorgt für zusätzliche Isolierung für die Zeit am Steuer und der Shell Layer schützt vor Wind, Spritzwasser und plötzlichen Regenschauern. Merino und Airbase kümmern sich um Feuchtigkeit und Wärme, und du konzentrierst dich auf das Bootfahren und die Landschaft.

Vier Schichten, ein funktionierendes Set
Das Zwiebelprinzip ist die Lösung für die Kleidung beim Motorbootfahren. Wir haben für jede Schicht ein bewährtes Kleidungsstück ausgewählt, das an beiden Extremen eines Bootstages funktioniert: im kühlen Fahrtwind und bei schlechtem Wetter ebenso wie in warmen Momenten am Steg. Zusammen bilden sie das Svala AIR System™: Schichten, von denen jede ihre eigene Aufgabe erfüllt. Nicht immer sind alle Schichten nötig. An einem warmen Tag reicht eine leichte Schicht, und bei kühlem Wind, für eine lange Fahrt oder bei Regen nimmst du alle mit.
Beim Bootfahren kann das Wetter überraschend umschlagen: Erst scheint die Sonne, und kurz darauf stürmt es. Beim Beladen und bei Arbeiten am Steg kommst du schon ins Schwitzen, bevor der Motor überhaupt läuft.
Das vielseitige Airbase-Mesh-Set, das Feuchtigkeit von der Haut wegtransportiert, ist auf dem Boot eine sichere Wahl. Die Maschen der 120 g/m² schweren 3D-Netzstruktur sind atmungsaktiv und schließen Luft ein, die eine dünne Schicht auf der Haut bildet: Bei Bewegung kühlt sie, im Stillstand hält sie die Wärme. Airbase besteht zu 100 % aus Polypropylen, das keinerlei Feuchtigkeit aufnimmt, sondern den Schweiß von der Haut in die nächste Schicht transportiert.
Airbase ist dünn und elastisch, passt daher unter die Bootskleidung und schränkt die Bewegungsfreiheit nicht ein. Die Behandlung mit Silberionen hält die Wäsche frisch, sodass du dieselbe Kleidung mehrere Tage beim Bootfahren tragen kannst und sie nur auslüften musst.
„Airbase ist immer mit dabei, auch draußen auf dem kühlen Meer.“

Im offenen Boot wirft der Wellengang Spritzwasser ins Gesicht, in den Kragen und auf den Schoß, und feuchte Kleidung kühlt im Wind schnell aus. Die Kälte kriecht meist zuerst in die Oberschenkel und die Brust, und auf der Rückfahrt bei Sonnenuntergang spürst du sie schon am ganzen Körper.
Über Airbase kommt eine Merinoschicht. Merino reguliert die Temperatur in beide Richtungen: Bei Bewegung wird es nicht unangenehm warm, und du frierst nicht, wenn der Fahrtwind kühlt. Merino isoliert auch dann, wenn es durch Schweiß oder Spritzwasser feucht ist. Das ist auf dem Wasser entscheidend, wo sich das Wetter schnell ändert.
Die Zweischichtkonstruktion von Merino Extreme verbindet die Isolierung der Merinowolle mit dem Feuchtigkeitstransport des technischen Materials. So wärmt sie und bleibt zugleich atmungsaktiv, ohne dass es dir unangenehm warm wird.
Wenn der Wind auffrischt oder der Tag in den Abend übergeht, reicht eine temperaturausgleichende Schicht nicht immer aus. Über das Merino kommt ein isolierender Mid Layer, der die Wärme hält, wenn sich aktive Tätigkeiten und Stillsitzen abwechseln. Wer auf dem Kajütboot übernachtet, erlebt oft einen feuchten, kühlen Morgen, und dann ist zusätzliche Isolierung gefragt. Dann brauchst du über der Merinowäsche noch eine Schicht unter der Bootsjacke.
Die Frottee-Struktur des Strickstoffs Nordic Terry Wool eignet sich dafür besonders gut. Er hat eine glatte Außenseite und innen Garnschlingen. Die Garnschlingen schließen Luft ein und transportieren Feuchtigkeit von der Haut weg. So isoliert die Schicht und hält dich auch dann warm, wenn du lange still sitzt, und wird in feuchter Seeluft nicht klamm. Auf dem Boot ist das wichtig, weil die Feuchtigkeit sowohl von der Haut als auch aus der Umgebungsluft kommt.
An einem ruhigen Sommerabend kann die Wollschicht auf der Insel und auf dem Achterdeck auch die äußerste Schicht sein, denn sie atmet besser als eine Außenschicht.
Im offenen Boot fängt die äußerste Schicht Fahrtwind, Spritzwasser und Regenschauer ab. Die Außenschicht muss den Wind abhalten und Feuchtigkeit draußen lassen, aber sie muss auch atmen. Wähle sie so weit, dass Airbase, Merino Extreme und bei Bedarf ein Mid Layer locker darunterpassen und zwischen den Schichten isolierende Luft bleibt.
Auf dem Boot wird die Frage der Außenschicht unterschiedlich gelöst. Manche tragen eine spezielle Boots- oder Auftriebsjacke, andere eine hochwertige Wetterschutzjacke über den Schichten. Im Steuerhaus des Kajütboots brauchst du während der Fahrt keine Außenschicht, aber an Deck, am Steg und auf der Insel gehört sie zur Grundausstattung.
Svalas eigene Außenschicht Ventile 200 ist eine membranfreie Jacke aus sehr dicht gewebter langstapeliger Baumwolle. Wird sie nass, quellen die Fasern auf und das Gewebe verdichtet sich. So hält der Stoff leichten Regen und Schauer ab und atmet ohne Membran. Sie schützt vor Wind und eignet sich daher bei ruhigem, trockenem Wetter als Außenschicht im offenen Boot sowie am Steg, auf der Insel und auf dem Achterdeck. Bei starkem Wellengang mit ständigem Spritzwasser und bei Starkregen ist eine wasserdichte Bootsjacke oder ein Auftriebsanzug praktischer.

Du brauchst nicht alles auf einmal – fang hier an
Am besten funktioniert das System, wenn du die Schichten nach Wind und Dauer deines Bootstages wählst. Du musst aber nicht alles auf einmal kaufen oder deine Bootsausrüstung erneuern. Das AIR System™ funktioniert auch mit der Kleidung, die du schon hast. Wenn du bei null anfängst, beginne mit den Schichten direkt auf der Haut: Sie sind der wichtigste Teil des ganzen Systems. Die sicherste Grundlage auf dem Boot ist die Airbase-Netzstruktur direkt auf der Haut und Merino darüber. Darüber trägst du je nach Wetter noch den wärmenden Mid Layer und eine Außenschicht.
Wenn du bei einer Schicht schon gut ausgestattet bist, besorge nur, was fehlt:
- Hast du schon Funktionsunterwäsche aus Merinowolle? Ergänze sie mit Airbase: Trage die Netzschicht direkt auf der Haut unter dem Merino. So bleibst du in Bewegung trocken und frierst nicht, wenn du still sitzt.
- Sind unterste und wärmende Schicht schon vorhanden? Ergänze sie für kühle Morgen und Abende mit dem Nordic Terry Wool 400 Midlayer-Set, das du auch bei der Arbeit an Bord anbehalten kannst.
- Hast du schon eine leichte Regenjacke oder Bootsjacke? Du musst sie nicht ersetzen. Achte darauf, dass sie atmungsaktiv ist und die anderen Schichten locker darunterpassen.
So stellst du dir in deinem eigenen Tempo eine funktionierende Kombination zusammen. Auch wenn wir diese Schichten fürs Motorbootfahren zusammengestellt haben, bleiben sie nicht im Schrank: Dieselben Schichten eignen sich auch für andere Aktivitäten auf dem Wasser und im Freien und begleiten dich durch die Jahreszeiten.

Vier Schichten, ein funktionierendes Set
Schicht: Zero Layer - hält die Haut trocken






























































